Barbara Heindlmeier

Zink & Blockflöte/ cornetto & recorder
 


Barbara Heindlmeier (Blockflöte/Zink) wuchs in Oberbayern auf und lebt heute in Bremen. Ihr Spiel, „das sich ebenso durch gedankliche Tiefe, musikalische Intelligenz, virtuose Brillianz und eine selten so gehörte Beherrschung der Farbpalette auszeichnet“ (Windkanal) ist dabei „bei aller aufblitzender Virtuosität eher poetisch als exaltiert“ (Image Hifi). Mit der Weltersteinspielung der wiederentdeckten barocken Blockflötensonaten von A.H. Schultzen legte sie ihr solistisches Debüt vor (Raumklang 2015), das international von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde.  

Aktuell widmet sie sich zunehmend spartenübergreifenden und geschichtendarstellenden Programmen wie „Kokopelli – ein seltsamer Vogel“ (2021), „Music is the Cure!“ (2020) oder „Gespräche mit dem Teufel“ (2019). Konzertierend kann man Barbara Heindlmeier als Blockflötistin und Zinkenistin mit Alter und Neuer Musik europaweit vor allem als Solistin und Kammermusikerin erleben. Konzertreisen führten sie bisher u.a. an die Konzerthäuser Wien und Madrid und zu den Festivals Trigonale, Stockstädter Blockflötenfesttage und Alte Musik Live. Neben der Verwirklichung ihrer Herzensprojekte mit dem von ihr mitbegründeten Ensemble „La Ninfea“ ist sie auch als Assistentin und künstlerische Leiterin bei unterschiedlichen Barockorchestern und -ensembles tätig.

Ihre Ausbildung als Blockflötistin erhielt sie u.a bei Dorothee Oberlinger an der Universität Mozarteum Salzburg und bei Han Tol an der Hochschule für Künste Bremen sowie als Zinkenistin u.a. bei Gebhard David an der Hochschule für Künste Bremen. Außerdem studierte sie Psychologie an der Universität Salzburg und schloss eine Ausbildung in rezeptiver Musiktherapie (GIM) ab, was ihr weitere Zugangsebenen zu Wirkung von Musik eröffnet. Auszeichnungen erhielt sie u.a. von der Stiftung ARTS e.V. Traunstein sowie als Gewinnerin des Biagio-Marini-Wettbewerbs (Kammermusik) und als Stipendiatin verschiedener Förderprogramme. CD-Aufnahmen erschienen bei Thorofon, Raumklang, CPO, Perfect Noise und Sony.

 


Etwas persönlicher: 

  • Im Moment bin ich fasziniert von Projekten, in denen sich Wort und Ton in einer neuen Geschichte bewegen und verflechten, in der die musikalische Abfolge mit Wortbeiträgen interagiert oder ihre eigene Story" erzählt.
  •  An neuer Musik mag ich besonders die Unmittelbarkeit von Klängen, das Tüfteln, Stücke voll Klangkraft in all ihren Farben und im direkten Austausch mit dem/der Komponisten/in zu sein.
  • Wenn ich frei habe, dann koche ich gerne, am liebsten für einen großen Tisch mit vielen Gästen und mit möglichst vielen Zutaten aus dem eigenen Garten.  
  • Ein richtig guter Kaffee ist bei mir fest eingeplant für einen guten Start in den Tag (und ja: fast Kaffee-Nerd...)
  • Büroarbeit am Computer mache ich am liebsten im Café.

Interview im Windkanal:

FEATURED ARTIST auf dem Klassikportal Phosphenes